SEO (Search Engine Optimization) hat, teilweise durchaus berechtigt, in den letzten Jahren einen schlechten Ruf bekommen.

Das liegt vor allem daran, dass ganze Horden von „Experten“ versucht haben, ein Geschäft mit dem schnellen Erfolg bei Suchmaschinenrankings und Besucherzahlen zu machen. Durch die Verwendung aller möglichen und unmöglichen Tricks wurde versucht, die Platzierung von Webseiten in den Suchergebnissen zu verbessern.

In der Regel tatsächlich mit kurzfristigem Erfolg, dem aber praktisch immer ein um so heftigerer Absturz folgte, wenn Google und Co. ihre Suchalgorithmen aktualisierten und die nächste „bombensichere“ Methode zum künstlichen Linkaufbau oder manipulierter Qualitätseinstufungen abstraften.

Dabei sind die Spielregeln eigentlich ganz einfach. Suchmaschinen wie Google leben davon, ihre Userinnen und User möglichst Effizient mit Antworten auf ihre Fragen zu versorgen. Jede Veränderung der Rankings zielt darauf ab, jene Inhalte zu belohnen, welche diese Aufgabe am besten erfüllen.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass nachhaltige Suchmaschinenoptimierung vor allem Benutzerfreundlichkeit und inhaltliche Qualität bedingen.

Natürlich zuzüglich technischer Grundvoraussetzungen, nicht zuletzt um die Indexierung zu erleichtern und Änderungen bzw. Neuerungen effizient bekannt zu machen. Diese sollten für jeden halbwegs tauglichen Webdesigner und Webhoster zu den absoluten Basics gehören, es lohnt sich aber immer, mit einer externen Überprüfung/Analyse auf Nummer sicher zu gehen.

Ein häufiger Fehler von nicht gewinnorientierten bzw. gemeinnützigen Organisationen liegt darin, zwar ausführlich und in guter Qualität über die eigenen Ziele und Anliegen zu berichten, dabei aber die praktische Nützlichkeit von Inhalten für Besucherinnen und Besucher zu vernachlässigen.

Mit ein wenig strategischer Planung lässt sich dieses Problem recht einfach und schnell in den Griff bekommen. Gerade zivilgesellschaftlich engagierte Gemeinschaften müssen sowieso peinlichst genau auf Sinn und Unsinn ihrer Inhalte achten, der Suchmaschinenaspekt erledigt sich (Basics vorausgesetzt) deswegen fast automatisch mit.